Bezirksausschuss

Bayerische Städte ab 100.000 Einwohner*innen können sogenannte Bezirksausschüsse (BZA) einrichten, die sich um die stadtteilbezogenen Anliegen der Bürger*innen kümmern. Neben München, das wegen seiner Größe verpflichtend Bezirksausschüsse bilden muss, hat Ingolstadt als einzige bayerische Stadt freiwillig zwölf solcher Stadtteilvertretungen eingerichtet. Die Zusammensetzung orientiert sich am Kommunalwahlergebnis der Parteien im jeweiligen Stadtteil.

Die Basis von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Ingolstadt entsandte nach der Kommunalwahl 2020 meine Kollegin Imtraud Chladek und mich in den Bezirksausschuss XII-Münchener Straße. Der Bezirk besteht aus den drei Unterbezirken entlang der namensgebenden Münchener Straße: Antonviertel, Bahnhofsviertel und Unsernherrn.

Als BZA-Mitglieder leben wir in unserem Stadtteil und kennen die Menschen vor Ort. Diese Nähe und die konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg macht Spaß und motiviert ungemein.

Haben Sie eigene Fragen oder Anliegen zu unserem Stadtteil? Schreiben Sie mir einfach eine kurze Mail und ich setze mich gerne mit Ihnen in Verbindung.

Transparenz

Mitglieder des Bezirksausschusses sind ehrenamtlich tätig, aber wir erhalten Sitzungsgeld. Für die Teilnahme an BZA-Sitzungen erhalte ich je Sitzung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 35 Euro. Unser BZA trifft sich zu ca. 10 Sitzungen im Jahr.

Im Jahr 2020 konstituierten sich die Bezirksausschüsse corona-bedingt erst spät im Jahr, weshalb wir nur zwei Sitzungen durchführen konnten. An allen Sitzungen 2020 nahm ich teil und erhielt eine Gesamtaufwandsentschädigung in Höhe von 70 Euro. Ich beteiligte mich an der gemeinsamen Spendenaktion der GRÜNEN BZA-Mitglieder und spendete die Aufwandsentschädigung der ersten Sitzung. Die Gesamtspenden in Höhe von 400 € gingen an den Bayerischen Flüchtlingsrat und die Obdachlosenhilfe von Bruder Martin.